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Am 22. Februar 2005 besuchten wir den weltbekannten Medailleur Prof. Helmut Zobl in seinem Atelier auf der Mariahilferstraße. Der geborene Salzburger begrüßte uns freundlich mit Tee und Schnaps und erzählte uns von seinen Werken - die sich mit der Philosophie des Weltmenschvereins erstaunlich decken. Wir sind fasziniert von dem heiteren, freundlichen und direkten Auftreten eines einfachen und sehr tiefen Menschen, der seine Inspiration bei russischen Krähen und bei Spaziergängen auf der Mariahilferstraße erfährt.
Helmut wurde 1941 in Schwarzach/St. Veit geboren. Aufgewachsen ist er in Krimml, seine Lieblingslandschaft ist aber das Marchfeld. Er besuchte die Kunstgewerbeschule in Steyr, dann die Akademie der Bildenden Künste in Wien (Welz, Boeckl). Seit 1970 lebt er freischaffend in Wien als Medailleur (Präger), Bildhauer, Grafiker und Maler. Er ist Mitglied der Wiener Secession, seit 1994 Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Medaillenkunst. Von ihm stammen u.a. die 50-Schilling-Münze zur Wiener Internationalen Gartenschau 1974, die 100-Schilling-Münze Olympia III 1976, die 100-Schilling-Münze - Dürnkrut und Jedenspeigen - 1978. Besonderes Aufsehen erregte die erste 20-Schilling-Münze 1980 mit der figuralen Darstellung der Bundesländer.
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