Was jede/r tun kann

Die Punkte auf dieser Seite sind Vorschläge - Wenn Du sie beachtest, hilfst Du unserer Erde und letztlich Dir selbst. Der Weltmenschverein selbst stellt keinerlei Regeln oder Gebote für seine Mitglieder auf.


Bio-Produkte kaufen

Bio-Lebensmittel sind auf naturverträglichere Weise entstanden und in der Regel auch mit artgerechter Tierhaltung verbunden. Du kannst sie - wenn Du keinen persönlichen Kontakt zu einem Bio-Landwirt hast - vor allem am Biozeichen erkennen. Bio-Produkte setzen auf Nachhaltigkeit statt kurzfristigem Gewinn, und schonen damit Böden und Tiere.

Eine Recherche des Bio-Clubs ergab rund 60 verlässliche Bio-Auszeichnungen - vom staatlichen Bio-Label bis zu den Marken der Handelsketten und Bio-Verbände. Jedes echte Bioprodukt trägt eine der folgenden Bezeichnungen, die gesetzlich vor Missbrauch geschützt ist:
- "aus biologischem Anbau/Landbau bzw. Landwirtschaft"
- auf dem Etikett sollte die Betriebs-Kontrollnummer aufscheinen (z.B. AT-N-05-BIO)
- Oft werden Speziallogos mit dem staatlichen Biozeichen kombiniert verwendet

Greenpeace Österreich hat zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten für Bio-Lebensmittel zusammengestellt


Fair gehandelte Produkte kaufen

Heute gibt es mehr Produkte aus "Dritte-Welt-Ländern" denn je. V.a. Früchte bekommt man das ganze Jahr zu wirklich günstigen Preisen - und das trotz langer Transportwege. Der Grund dafür: Die Produzenten vor Ort (Bauern, Kleingewerbe) verdienen extrem wenig. Häufig wird sogar noch Kinderarbeit geleistet.
Es gibt zahlreiche Handelsgenossenschaften, die sich auf fair gehandelte Produkte spezialisiert haben. D.h., daß die Hersteller für ihre Produkte einen angemessenen Preis erhalten und Wert auf Nachhaltigkeit gelegt wird. Du wirst merken, dass fair gehandelte Produkte auch besser schmecken und mehr Freude machen!

Fair gehandelte Produkte kannst Du an dem Transfair-Siegel erkennen.
Die EZA ZB ist eine Organisation, die fair gehandelte Produkte nach Österreich importiert. Eine weitere Organisation ist CONA, die vor allem Produkte aus Lateinamerika importiert. Zusätzlich wurden in den letzten Jahren in Österreich eine Reihe von sogenannten "Weltläden" eröffnet, (ca. 70 in ganz Österreich). Diese Läden arbeiten eng mit der EZA und mit CONA zusammen. Viele Menschen engagieren sich ehrenamtlich dort und organisieren auch Informations- und kulturelle Veranstaltungen.
(Quelle: Jungschar)


Teilen

In der alten jüdischen Tradition war es üblich, ein Zehntel seines Einkommens an Bedürftige zu verschenken ("Der Zehnte"). Dieser Brauch hat sich auch lange Zeit in der christlichen Tradition des Abendlandes gehalten und wird auch heute noch von einigen Menschen praktiziert.

Auf unserer Welt verhungern viele Menschen. Das resultiert aber nicht daraus, dass es nicht genug gibt, sondern daraus, dass die Lebensmittel ungerecht verteilt sind. Im Jahr 2003 litten laut UN-Experten 842 Mio. Menschen an Hunger - mehr als je zuvor. Gleichzeitig gibt es weltweit ca eine Mrd. Übergewichtige, die an den Folgen des Übergewichtes oft auch erkranken.

Der Zehnte beruht auf der Idee des Teilens - jene, die viel haben, geben einen Teil ihres Überflusses an jene ab, die gerade nicht genug haben. So wie eine Familie sich gewöhnlich um Kinder, Alte und Familienitgliedern in einer Krise kümmert, können auch wir uns um andere Mitglieder unserer großen Weltfamilie kümmern.
Teilen ist schön und macht ein warmes Gefühl im Bauch!


Lächeln

Kein Mensch kann immer nur positiv denken.
Manchmal sind wir einfach traurig, und dann ist es gut, auch mal richtig traurig sein zu dürfen.
Aber es gibt auch Negativität und Pessimismus aus Gewohnheit, und das muss wirklich nicht sein. Wer immer negativ denkt und redet, macht sich selbst unglücklich!

Viel schöner ist es, den Tag mit einem Lächeln zu beginnen, und sich auf die Arbeit, auf die Freunde, auf die Menschen zu freuen. Kauf Dir eine Kaffeetasse mit einem Smilie und übe Dich schon beim Frühstück darin, positiv zu denken! Du wirst sehen, es wird nicht nur Dein Leben verändern, sondern auch das von vielen anderen.


Nachhaltig kaufen

Kauf nach Möglichkeit Produkte, die nach ethischen Standards erzeugt wurden und eine hohe Haltbarkeit aufweisen. Lass die guten Stücke, an denen du Freude hast, reparieren!
"Wer billigt kauft, kauft teuer", sagt das Sprichwort - Billigprodukte wirft man nach kurzer Zeit weg, weil sich eine Reparatur nicht lohnt, und dann belasten sie Transport und Recycling-Systeme.


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